Melanie Bernstein

MB
Mitglied des BundestagesCDU/CSU

Kurzprofil

1995 Abitur; 1995 bis 2001 Studium der Angewandten Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg. 2000 bis 2004 Tätigkeiten in mittelständischen Unternehmen; 2004 bis 2005 Landesgeschäftsführerin der Jungen Union Schleswig-Holstein; 2005 bis 2017 Kreisgeschäftsführerin der CDU, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei MdB und MdL.

Beruf
MdB
Ausbildung
Kulturwissenschaftlerin
Geburtsdatum
28.09.1976
Geburtsort
Buchholz in der Nordheide
Wahlkreis
Segeberg – Stormarn-Mitte
Mandatsart
Direktmandat
Wahlperiode
Bundestag 2025 - 2029
Fraktion
CDU/CSU
Wahlkreisergebnis
32,3 %
Parlamentarische Funktionen
Fraktion der Christlich Demokratischen Union/Christlich - Sozialen Union, Stellvertretendes Mitglied, Ordentliches Mitglied

Ausschüsse & Gremien (4)

Parlamentarische Ausschüsse und Gremien, in denen diese Person mitwirkt. Diese Zuständigkeiten sind entscheidend für die Beurteilung möglicher Interessenkonflikte.

Nebentätigkeiten (7)

Vergütete Nebentätigkeiten neben dem Mandat. Einnahmen und Tätigkeitsfelder können Hinweise auf mögliche Interessenkonflikte liefern.

Interessenkonflikte (6)

Auf Basis öffentlicher Daten automatisch identifizierte Auffälligkeiten und mögliche Interessenkonflikte.

HochSektorkonfliktKonfidenz 92%

Medienunternehmen INMEDIUM & Mitgliedschaft im Kulturausschuss

Bernstein ist bezahlte Geschäftsführerin/Projektmanagerin bei INMEDIUM GmbH (Medien/IT) und gleichzeitig Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien, der medienpolitische Gesetzgebung mitgestaltet.

  • Nebentätigkeit: Geschäftsführerin INMEDIUM GmbH, Sektor Medien/Kommunikation/IT, 3.000 EUR/Monat (bis 05/2025)
  • Nebentätigkeit: Projektmanagerin INMEDIUM GmbH, 1.500 EUR/Monat (ab 06/2025)
  • Ausschussmitgliedschaft: Ausschuss für Kultur und Medien (ordentliches Mitglied)
HochSektorkonfliktKonfidenz 91%

FFA-Doppelmandat & Kulturausschuss: direkte Regulierungsüberschneidung

Bernstein ist sowohl im Präsidium als auch im Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt (FFA), die durch das Filmförderungsgesetz reguliert wird – ein Gesetz, das der Kulturausschuss mitberät.

  • Nebentätigkeit: Mitglied des Präsidiums der FFA (ab 16.10.2025), Sektor Kultur
  • Nebentätigkeit: Mitglied des Verwaltungsrates der FFA (ab 18.09.2025), Sektor Kultur
  • Ausschussmitgliedschaft: Ausschuss für Kultur und Medien (ordentliches Mitglied)
HochFinanzielle KonzentrationKonfidenz 88%

Kumulierte Medieneinkünfte bei gleichzeitiger medienpolitischer Ausschussarbeit

Bernstein bezieht über den gesamten Betrachtungszeitraum mindestens 36.000 EUR aus dem Mediensektor (INMEDIUM), während sie im Kulturausschuss medienpolitische Entscheidungen mitprägt.

  • INMEDIUM GmbH: 3.000 EUR/Monat als Geschäftsführerin (bis 05/2025) = mind. 5 Monate = 15.000 EUR
  • INMEDIUM GmbH: 1.500 EUR/Monat als Projektmanagerin (ab 06/2025), laufend
  • Ausschuss für Kultur und Medien: ordentliches Mitglied mit Stimmrecht bei medienpolitischen Beschlüssen
MittelNetzwerkmusterKonfidenz 78%

Doppelmandat bei FFA (Präsidium + Verwaltungsrat) als Governance-Anomalie

Die gleichzeitige Mitgliedschaft in Präsidium und Verwaltungsrat derselben Körperschaft (FFA) ist strukturell ungewöhnlich und kann zu internen Interessenkonflikten innerhalb der FFA führen.

  • FFA Verwaltungsrat: Mitglied ab 18.09.2025
  • FFA Präsidium: Mitglied ab 16.10.2025
  • Beide Gremien der Filmförderungsanstalt sind laut FFA-Satzung mit unterschiedlichen Kontroll- und Leitungsfunktionen ausgestattet
MittelZeitliche AuffälligkeitKonfidenz 72%

Rollenwechsel INMEDIUM: Titelabstufung bei gleichbleibender Tätigkeit

Der Wechsel von Geschäftsführerin zu Projektmanagerin bei INMEDIUM GmbH zum 01.06.2025 mit Halbierung der Vergütung könnte eine formale Anpassung zur Reduzierung der Transparenzpflicht darstellen.

  • Bis 31.05.2025: Geschäftsführerin INMEDIUM GmbH, 3.000 EUR/Monat
  • Ab 01.06.2025: Projektmanagerin INMEDIUM GmbH, 1.500 EUR/Monat
  • Unternehmen und Sektor bleiben identisch; Vergütungsklasse wechselt von Stufe 3 auf Stufe 2 (Abgeordnetengesetz)
GeringOffenlegungslückeKonfidenz 62%

Fehlende Vergütungsangaben bei mehreren Kuratoriums- und Stiftungsmandaten

Für fünf Nebentätigkeiten (Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung, Magnus Hirschfeld, DSEE, MPI Evolutionsbiologie, Otto-von-Bismarck-Stiftung) sind keine Vergütungsangaben ausgewiesen.

  • Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung: Kuratorium, keine Vergütungsangabe
  • Bundesstiftung Magnus Hirschfeld: Kuratorium, keine Vergütungsangabe
  • Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE): Stiftungsrat, keine Vergütungsangabe
  • Otto-von-Bismarck-Stiftung: Kuratorium, keine Vergütungsangabe
  • Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie: Kuratorium, keine Vergütungsangabe

Erwähnungen in Bundestagsdokumenten

Jüngere Drucksachen und Plenarprotokolle, in denen dieser Akteur namentlich auftaucht.