Agnieszka Brugger

AB
Mitglied des BundestagesGRÜNE

Kurzprofil

2004 Abitur am Mallinckrodt-Gymnasium Dortmund; seit 2004 Studium an der Universität Tübingen: Politikwissenschaft, öffentliches Recht und Philosophie, seit 2021 im Bachelorstudiengang Politikwissenschaften mit Nebenfach Öffentliches Recht; April 2006 bis Oktober 2009 Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung.

Beruf
MdB und Stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Ausbildung
Politikwissenschaft, Philosophie und Öffentliches Recht
Wohnort
Ravensburg
Geburtsdatum
08.02.1985
Geburtsort
Legnica
Wahlkreis
Ravensburg
Mandatsart
Landesliste
Wahlperiode
Bundestag 2025 - 2029
Landesliste
Landesliste Baden-Württemberg
Listenplatz
3
Parlamentarische Funktionen
Stellvertretende Vorsitzende, Stellvertretendes Mitglied, Ordentliches Mitglied

Ausschüsse & Gremien (3)

Parlamentarische Ausschüsse und Gremien, in denen diese Person mitwirkt. Diese Zuständigkeiten sind entscheidend für die Beurteilung möglicher Interessenkonflikte.

Nebentätigkeiten (1)

Vergütete Nebentätigkeiten neben dem Mandat. Einnahmen und Tätigkeitsfelder können Hinweise auf mögliche Interessenkonflikte liefern.

Interessenkonflikte (3)

Auf Basis öffentlicher Daten automatisch identifizierte Auffälligkeiten und mögliche Interessenkonflikte.

GeringSektorkonfliktKonfidenz 55%

Parteinahe Stiftung & sicherheitspolitische Ausschüsse

Brugger ist Aufsichtsratsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS), der parteinahen Stiftung der Grünen, und gleichzeitig Mitglied im Verteidigungsausschuss sowie Stellvertreterin im Auswärtigen Ausschuss. Die HBS ist im Bereich Friedens- und Sicherheitspolitik aktiv.

  • Mitglied des Aufsichtsrats der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. (Sektor: Politisches Leben, Parteien)
  • Ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestages
  • Stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Unterausschuss Krisenprävention/Friedensförderung
  • Die HBS publiziert und fördert Projekte zu Außen-, Sicherheits- und Friedenspolitik – thematische Überschneidung mit allen drei Gremien

Abstimmungen im Sektor noch nicht geprüft

GeringNetzwerkmusterKonfidenz 50%

Institutionelle Verflechtung Partei–Stiftung–Parlament

Die Kombination aus Aufsichtsratsmandat in der parteinahen Stiftung und sicherheitspolitischen Ausschussmandaten begründet eine strukturelle Nähe zwischen parlamentarischer Arbeit und stiftungsnaher Politikberatung, ohne dass ein direkter finanzieller Interessenkonflikt erkennbar

  • Heinrich-Böll-Stiftung ist die offizielle parteinahe Stiftung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Aufsichtsratsmandat impliziert Einfluss auf strategische Ausrichtung der Stiftung
  • Thematische Überschneidung zwischen Stiftungsarbeit (Friedens-/Sicherheitspolitik) und Ausschussmandaten
GeringOffenlegungslückeKonfidenz 45%

Keine Vergütungsangabe für Aufsichtsratsmandat

Für das Aufsichtsratsmandat bei der Heinrich-Böll-Stiftung ist keine Vergütungshöhe angegeben. Da parteinahe Stiftungen Aufsichtsratsmitglieder teils vergüten, ist die Vollständigkeit der Offenlegung nicht abschließend beurteilbar.

  • Nebentätigkeit 'Mitglied des Aufsichtsrats, Heinrich-Böll-Stiftung e.V.' ohne Vergütungsangabe gelistet
  • Bundestagsregeln verlangen Offenlegung ab bestimmten Vergütungsschwellen – Unterschreitung oder Ehrenamt nicht ausgeschlossen

Erwähnungen in Bundestagsdokumenten

Jüngere Drucksachen und Plenarprotokolle, in denen dieser Akteur namentlich auftaucht.